Ein komplettes Duschsystem vereint Armatur, Regenbrause, Handbrause, Schlauch und Duschstange in einem aufeinander abgestimmten Set – gleiche Oberfläche, gleiche Formsprache, technisch kompatibel. Das erspart die aufwendige Zusammenstellung von Einzelteilen und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild in der Dusche. In unserem Sortiment finden Sie Aufputz- und Unterputz-Duschsysteme direkt vom Hersteller – mit Thermostatarmatur oder Einhebelmischer, mit quadratischer Regenbrause, in Chrom, Mattschwarz, Gebürstetem Gold, Gebürstetem Kupfer und Gunmetal, für österreichische Bäder in jedem Stil und jeder Größe.
Jedes Duschsystem im Sortiment besteht aus einer vollständigen Kombination:
Armatur – Einhebelmischer oder Thermostatmischer, der Wassertemperatur und Durchfluss steuert. Bei Aufputz-Systemen sitzt die Armatur sichtbar an der Wand; bei Unterputz-Systemen verschwindet sie in der Wand, sichtbar bleibt nur das Bedienelement.
Regenbrause (Kopfbrause) – fest montiert über einem Wandarm. Die Modelle im Sortiment haben quadratische Regenbrausen in 25×25 cm oder 22,6×22,6 cm. Das Wasser fällt gleichmäßig von oben – großflächig, ruhig, entspannend.
Handbrause mit Schlauch – flexibel einsetzbar für gezielte Reinigung, Haarewaschen oder das Reinigen der Dusche selbst. Der Schlauch folgt dem ½-Zoll-Standard.
Duschstange mit verstellbarem Gleiter – die Systemhöhe ist einstellbar, je nach Modell zwischen 723 und 1198 mm. Das ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Raumhöhen und Nutzergrößen.
Alle Komponenten haben dieselbe Oberfläche und Formsprache – kein Mischen verschiedener Hersteller oder Oberflächen nötig.
Bei Aufputz-Duschsystemen verlaufen alle Anschlüsse und Verbindungen außen an der Wand. Die Armatur, die Rohre vom Wandanschluss zur Brause und die Duschstange sind sichtbar montiert. Das hat einen wesentlichen praktischen Vorteil: Es sind keine Wandöffnungen, kein Stemmen und keine Eingriffe in die bestehende Wandkonstruktion nötig.
Diese Variante eignet sich besonders für Renovierungen und Modernisierungen bestehender Bäder, bei denen der Fliesenbestand erhalten bleiben soll. Die vorhandenen Wasseranschlüsse (½-Zoll-Eckventile) werden direkt genutzt. Die Montage ist mit Standardwerkzeug durchführbar und in wenigen Stunden abgeschlossen.
Optisch wirken moderne Aufputz-Systeme durch die sichtbaren Verbindungsrohre in derselben Oberfläche wie die Armatur – ein bewusster Designakzent, der an Industrieästhetik erinnert und besonders zu Mattschwarz, Gunmetal und Gebürstetem Kupfer gut passt.
Bei Unterputz-Duschsystemen ist die gesamte Technik – Armaturkörper, Rohranschlüsse, Absperrungen – in der Wand eingelassen. An der Wandoberfläche sichtbar bleibt nur das schlanke Bedienelement mit den Reglern für Temperatur und Durchfluss, der Wandarm mit der Regenbrause und die Duschstange mit Handbrause.
Das Ergebnis ist eine klare, aufgeräumte Wandfläche ohne sichtbare Technik – das reinste Erscheinungsbild aller Duschvarianten. Die Optik kommt besonders in einfarbig gefliesten, minimalistisch gestalteten Duschen zur Geltung.
Die Unterputz-Armatur muss vor dem Verfliesen in die Wand eingelassen werden – beim Rohbau oder bei einer umfassenden Badsanierung, bei der die Fliesen ohnehin erneuert werden. Eine nachträgliche Installation ohne Stemmarbeiten und Neuverfliesung ist nicht möglich.
Die Einbautiefe und Wandabstand der Regenbrause sind in den Produktdetails angegeben und müssen bei der Planung berücksichtigt werden. Die Wandkonstruktion muss ausreichend stark sein, um das Unterputzgehäuse aufzunehmen – bei Leichtbauwänden empfiehlt sich eine Abstimmung mit dem Installateur.
Das Sortiment umfasst beide Armaturtypen:
Einhebelmischer – ein Hebel steuert gleichzeitig Temperatur und Durchfluss. Intuitiv bedienbar, bewährte Technik, kein Aufpreis. Die Temperatur muss bei jeder Nutzung neu eingestellt werden.
Thermostatarmatur – zwei getrennte Regler: einer für die Temperatur, einer für den Durchfluss. Die Temperatur wird einmal eingestellt und bleibt konstant – auch wenn anderswo im Haus Wasser entnommen wird und der Druck schwankt. Beim nächsten Duschen ist die Wunschtemperatur sofort verfügbar, ohne Wartezeit und ohne Wasserverschwendung beim Einstellen.
Thermostatarmaturen haben einen integrierten Verbrühschutz bei 38 °C – höhere Temperaturen lassen sich nur durch bewusstes Entriegeln einstellen. Das ist besonders relevant in Haushalten mit Kindern oder in österreichischen Mehrfamilienhäusern mit stark schwankenden Druckverhältnissen.
Die Regenbrausen im Sortiment sind quadratisch in zwei Größen:
Der Wandabstand – also wie weit die Regenbrause von der Wand absteht – ist je nach Modell auf ca. 220 mm oder ca. 250 mm festgelegt. Dieser Wert bestimmt, wie weit man unter der Brause stehen muss, um vollständig benetzt zu werden, und muss bei der Planung der Duschgröße berücksichtigt werden.
Die Systemhöhe – also die Gesamthöhe des Duschsystems von der Wandhalterung bis zur Regenbrause – ist bei den meisten Modellen verstellbar. Die Spanne reicht je nach Modell von 723 mm bis 1198 mm. Das ermöglicht die Anpassung an verschiedene Raumhöhen und stellt sicher, dass die Regenbrause ausreichend hoch über dem Kopf positioniert werden kann.
Die genauen Mindest- und Maximalhöhen sind in den Produktdetails angegeben und sollten vor dem Kauf mit der verfügbaren lichten Höhe in der Dusche abgeglichen werden.
Das Sortiment bietet alle Duschsysteme in fünf Oberflächen – damit das System zur Armaturfarbe im restlichen Bad passt:
Die Wahl hängt vom Zeitpunkt und vom Aufwand ab, den man investieren kann:
Aufputz wählen, wenn: die Fliesen erhalten bleiben sollen, die Renovierung ohne Stemm- und Mauerarbeiten erfolgen soll, das Bad kurzfristig modernisiert werden soll, oder wenn ein bewusst sichtbares Rohrsystem zum Designkonzept passt.
Unterputz wählen, wenn: das Bad ohnehin neu gefliest wird, eine cleane Wandoptik ohne sichtbare Rohre gewünscht ist, und die Planungsphase ausreichend Zeit für die Vorinstallation lässt.
In beiden Fällen empfiehlt sich die Einbindung eines konzessionierten Installateurs für den Wasseranschluss – insbesondere beim Unterputz-System, wo Fehler in der Rohinstallation erst nach dem Verfliesen sichtbar werden und dann aufwendig zu beheben sind.
Matte Oberflächen (Mattschwarz, Gebürstetes Gold, Gebürstetes Kupfer, Gunmetal) mit einem weichen feuchten Tuch abwischen und trocken reiben. Keine aggressiven Kalkreiniger – milde, pH-neutrale Reiniger genügen.
Chrom lässt sich mit verdünnter Zitronensäure von Kalkflecken befreien – kurz einwirken lassen, abspülen, trocken reiben.
Silikondüsen der Handbrause durch Abreiben mit den Fingern von Kalk befreien. Die Regenbrause gelegentlich demontieren und einzelne Düsen prüfen – verstopfte Düsen verändern das Strahlbild.
Was ist der Unterschied zwischen Aufputz und Unterputz?
Bei Aufputz-Systemen ist die gesamte Technik sichtbar an der Wand montiert – einfachere Installation, keine Wandöffnungen nötig. Bei Unterputz-Systemen verschwindet die Technik in der Wand, sichtbar bleiben nur Bedienelement und Brausen. Aufwendigere Installation, aber cleane Optik.
Muss ich für ein Unterputz-System die Fliesen aufbrechen?
Ja – das Unterputzgehäuse muss vor dem Verfliesen in die Wand eingelassen werden. Eine nachträgliche Installation ohne Fliesen- und Stemmarbeiten ist nicht möglich.
Was ist der Vorteil einer Thermostatarmatur?
Die Temperatur wird einmal eingestellt und bleibt konstant – auch bei Druckschwankungen im Leitungsnetz. Beim nächsten Duschen ist die Wunschtemperatur sofort verfügbar, ohne Wartezeit. Zusätzlich schützt ein integrierter Verbrühschutz bei 38 °C.
Wie hoch sollte die Regenbrause montiert werden?
Die Regenbrause sollte mindestens 20 bis 30 cm über dem Kopf der größten Person im Haushalt positioniert sein. Die verstellbare Systemhöhe ermöglicht die individuelle Anpassung innerhalb des angegebenen Bereichs.
Kann ich ein Aufputz-Duschsystem selbst montieren?
Mit handwerklichem Grundgeschick ja – Wandhalterungen bohren, Armatur an die vorhandenen ½-Zoll-Eckventile anschließen, Dichtigkeitstest. Den Wasseranschluss sorgfältig abdichten. Bei Unsicherheit empfiehlt sich ein Installateur.
Passt die Regenbrause in meine Dusche?
Der Wandabstand der Regenbrause (ca. 220 oder 250 mm je nach Modell) bestimmt, wie weit die Brause von der Wand absteht. Prüfen Sie, ob die Duschfläche ausreichend Platz bietet, um komfortabel darunter zu stehen.
Welche Oberfläche ist pflegeleichter?
Matte Oberflächen zeigen weniger Fingerabdrücke und Wasserflecken als glänzendes Chrom. Chrom lässt sich aber besser mit milden Kalkreinigern behandeln. Bei regelmäßigem Trockenreiben nach dem Duschen sind alle Oberflächen gut pflegbar.